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Der Dalmatiner

Dalmatinerhündin Fly - Mocca's MamaRasse: Dalmatiner FCI-Standard Nr. 153 / 30.05.2011 / DE
Gruppe 6: Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen,
Sektion 3 Verwandte Rassen Ohne Arbeitsprüfung

Herkunft: Dalmatien, Kroatische Republik
Größe: Rüden: 56 - 62 cm, Hündinnen: 54 - 60 cm

Aussehen: Kräftiger, muskulöser Körper. Länglicher Kopf mit großer Nase, runden Augen, Hängeohren. Unkupierte lange Rute, die sich zur Spitze hin verjüngt.

Fell: Kurz, hart, dicht, glatt und glänzend

Farben: Grundfarbe reines Weiß. Entweder mit schwarzer oder leberbrauner Zeichnung. Die Flecken sollen rund, klar voneinander abgegrenzt, über den ganzen Körper verteilt sein. Sie sind zwischen knapp zwei und knapp drei Zentimeter groß und an den Gliedmaßen kleiner als auf dem Körper.

Wesen: Lauffreudiger, freundlicher Hund, der selten bellt. Ruhiges Wesen, trotzdem guter Wächter.

 

Vom Kutschenwächter zum Feuermelder

Obwohl er sicherlich eine Geschichte hat, die bis ins ägyptische Pharaonentum und ins griechische Altertum zurückreicht, wie es Abbildungen auf Vasen und Fresken beweisen, liegen Herkunft und Zuchtzweck des Dalmatiners im Dunkeln.

Dalmatiner Monty gibt Gas!Möglich, dass er ursprünglich als Jagdbegleiter gezüchtet wurde, möglich aber auch, dass er ein Wach- und Schutzhund war. Doch nicht einmal sein Herkunftsland ist bewiesen. Lediglich sein Name und die Anhäufung gefleckter weißer Hunde in Dalmatien bewogen den Internationalen Hunde-Verband, ihn als jugoslawische Rasse anzuerkennen...

... Und das, obwohl er seine eigentliche Karriere in England startete - als Kutschenbegleiter. Acht bis neun Stunden täglich liefen die Fleckenhunde bei jedem Wetter neben ihren fahrenden Familien, um die Kutschen gegen Diebe und Räuber zu verteidigen.

 

Auf ungefährlichen bekannten Reiserouten bildeten sie die Vorhut der Passagiere und meldeten den Poststationen die Ankunft. Während der Rast bewachten sie die Kutschen. Mit den englischen Pionieren gelangten auch Dalmatiner in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort nutzten die Bürger die Ausdauer und Nervenfestigkeit der Hunde bei der Feuerwehr.

 

Noch bevor die schwerfälligen Pferde-Löschzüge die Gefahrengebiete erreichten, zeigten Dalmatiner, die diesen Gefährten voranliefen, die Richtung der Feuersbrunst an und veranlaßten Bürger, sich den Löschzügen anzuschließen. Die Schwarz-Weißen wurden zum Maskottchen der US-Floriansjünger und sie blieben es auch, als Motoren die Pferde ersetzten. Bis vor wenigen Jahren begleiteten Dalmatiner die amerikanischen Feuerwehren bei Ihren Einsätzen.

 

Im Dauertrab neben der joggenden Familie, als Mitläufer bei gemütlichen Radtouren oder als Ross-Begleiter beim Ausritt ist der Fleckenhund ideal. Langsame Spaziergänge dagegen behagen ihm nicht so und ein Leben ohne tägliches Lauftraining macht ihn regelrecht krank.

Mocca - unsere sportliche DalmatinerhündinFür Berufstätige ist der Dalmatiner deshalb nur bedingt geeignet, er braucht seine zwei bis drei Stunden Dauerlauf, wenn er nicht verfetten soll. In punkto Erziehung dagegen bereitet er keine Probleme, er lernt schnell und leicht.

 

Als ausdauernder Sportler und perfekter Schwimmer liebt er er Ausflüge an Seen und ins Gebirge und ist ein unermüdlicher Mitspieler beim Hürdenlauf, bei Frisbee- und Ball-Wettbewerben. Grundsätzlich ist er ein Hund, der gerne überall dabei ist.

 

Wachsam, aber nicht böse: Dalmatiner sind friedlich - Menschen und anderen Hunden gegenüber.

 

Immer mit der Ruhe

Für die Familie ist der Dalmatiner ein idealer Gefährte. Er ist kinderlieb, freundet sich mit allen anderen vierbeinigen oder auch gefiederten Mitbewohnern an, er zeigt keine Spur von Aggressivität und bewahrt auch bei turbulenten Parties seine eiserne Ruhe.

Dalmatiner - meist gut verträglichKaum ein Dalmatiner wildert, nur selten läßt er die Stimme hören, obwohl er ein unbestechlicher Wächter ist. Fremden Menschen gegenüber zeigt er sich zwar reserviert, jedoch nicht unfreundlich.

 

Mit anderen Hunden (beiderlei Geschlechts) ver-trägt er sich in der Regel prima und steht bei Rangeleien seinen Hund, obwohl er ausgesprochen raufunlustig ist. Ein Problem kann sein Betteln werden, weil Nachgeben Dickleibigkeit zur Folge hat.

 

Quelle: Ein Herz für Tiere (Steckbrief Nr. 132)